Neues aus dem Treuhandbereich

Sozialversicherungen: Beiträge und Leistungen 2016

Ab 1. Januar 2016 gelten die folgenden Beiträge und Leistungen: 1. Säule, AHV/IV/EO – Beiträge Unselbstständigerwerbende Beitragspflicht: ab 1. Januar nach Vollendung des 17. Altersjahrs AHV 8,40 % IV 1,40 % EO 0,45 % Total des AHV-Bruttolohns (ohne Familienzulagen) 10,25 % Je ½ der Prämien zulasten Arbeitgeber / Arbeitnehmer. 1. Säule, AHV/IV/EO – Beiträge Selbstständigerwerbende Maximalsatz 9,65 % Maximalansatz gilt ab einem Einkommen von (pro Jahr) CHF 56 400 Unterer Grenzbetrag (pro Jahr) CHF 9 400 Für Einkommen zwischen 56 400 und 9400 CHF kommt die sinkende Beitragsskala zur Anwendung. Nicht Erwerbstätige und Personen ohne Ersatzeinkommen bezahlen pro Jahr den [...]

FABI: Limitierter Fahrtkostenabzug hat Folgen

Im Bundesbeschluss vom 9. Februar 2014 über die Finanzierung und den Ausbau der Eisenbahninfrastruktur (FABI) war auch die Begrenzung der Fahrtkosten Unselbstständigerwerbender für den Weg zwischen Wohn- und Arbeitsort enthalten. Ab dem 1. Januar 2016 wird dieser Betrag bei der direkten Bundessteuer auf CHF 3000 begrenzt. Steuerfolgen für Pendler : Ab dem 1. Januar 2016 können Pendler die Fahrtkosten bei einem Arbeitsweg von mehr als 10 km, der zweimal pro Tag mit dem Privatauto zurückgelegt wird, nicht mehr abziehen. Der Kanton BS wird die Begrenzung voraussichtlich übernehmen (Vorschlag Regierungsrat). Im Kanton BL ist die Obergrenze bisher kein Thema. Steuerfolgen für [...]

Firmenwagen: Privatfahrten im deutschen Grenzraum

Nutzen Mitarbeitende ein Firmenfahrzeug zu privaten Zwecken , gilt dies nach dem deutschen Umsatzsteuergesetz als entgeltliche Vermietung eines Beförderungsmittels. Diese Leistung muss seit dem 30. Juni 2013 am Ort des Empfängers versteuert werden. Nutzt ein deutscher Angestellter mit Wohnort in Deutschland das Firmenfahrzeug seines schweizerischen Arbeitgebers für Fahrten zwischen Wohn- und Arbeitsort oder für andere Privatfahrten, so muss sich das Schweizer Unternehmen in Deutschland registrieren und im Umfang der deutschen «1-Prozent-Regel» 19 Prozent USt entrichten. Ebenfalls zu beachten sind in diesem Zusammenhang die seit dem 1. Januar 2014 verschärften Zollvorschriften . Das Fahrzeug darf nur noch für Fahrten [...]